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 Heather Collien Douglas

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BeitragThema: Heather Collien Douglas   Mo Jun 03, 2013 9:29 am


Heather Douglas
basics

name
Douglas
Dieser, sehr häufig vorkommende, Name steht für mich selbst in Verbindung mit einer wenig schönen Kindheit und so warte ich ungeduldig auf den Tag, an dem ich ihn endlich ablegen darf. Was Informationen zu diesem Namen betrifft, kann ich nicht viel bieten. Es ist der Nachname meines Vaters, meine Mutter heißt Collshire, und schon seit Generationen in der Familie. Das Wort stammt aus dem Schottisch-Gälischen und bedeutet „dunkler Fluss“.

firstname
Heather
Auch bei diesem Namen muss ich sie leider enttäuschen, er ist nicht besonders und die Menge an Informationen, die ich habe, ist gering. Anscheinend stammt dieser Name aus dem Altenglischen und ist die Bezeichnung für Heidekraut, anscheinend ist Heather als Pflanzenname in England auch heute noch gängig. Was meine Beziehung zu diesem Namen betrifft, muss ich sagen, es ist eben mein Name, ich könnte ihn ändern, aber ich habe kein Interesse daran, schließlich wurde er aus gutem Grund für mich gewählt, oder nicht?

secondname
Collien
Ich verabscheue diesen Namen, weil seine Bedeutung eine enge Verbindung zu meinem Vater impliziert. Er hat mich niemals bei meinem Vornamen gerufen, für ihn war ich immer nur Collien, seine Kleine, denn das bedeutet dieser Name. „Meine Kleine“, Vaters Spitzname für mich. Ich hab ihn schon immer gehasst, ich verabscheue die irische Sprache generell, vielleicht nur weil ich als Kind gezwungen wurde sie zu lernen.

nicknames
Keine Spitznamen
Ich hab ekeine Spitznamen, die von allen genutzt würden, die meisten Leute nennen mich einfach nur Heather. Wenn sich jemand Spitznamen für mich ausdenkt und sie populär werden, bin ich meistens darum bemüht sie zu ignorieren und einfach nicht auf sie zu reagieren. Und trotzdem gab es welche. In der Middle School, daheim in Wyoming, nannten sie mich Tiger, weil ich, sobald jemand in meine Nähe kam, unruhig und abweisend wurde, als würde ich die Krallen ausfahren und die Zähne fletschen. Ansonsten rief Vater mich immer Collien, Collie oder Kleine, das lasse ich bei anderen aber nicht zu.

age, birthday, place of birth
16 Jahre – 19. April 1996 – Cheyenne, Wyoming
Man kann Cheyenne nicht wirklich groß nennen, in Wyoming gibt es gar keine großen Städte, aber es war doch groß genug um mich im alter von 4 Jahren ziemlich krank zu machen, weshalb wir auch von dort weggezogen sind. Mein Sternzeichen ist Widder, was meiner Persönlichkeit recht nahe kommt, auch wenn ich nicht an diesen Horoskopscheiß glaube.

herkunft
Amerika – Amerika – Amerika
Mit diesem Wort kann man meine Herkunft eigentlich ziemlich gut zusammenfassen, alle meine Verwandten leben hier in den USA. Ich wüsste nicht, dass meine Familie nach der Besiedlung dieses Kontinents jemals woanders gelebt hätte, aber ich habe nie besonderes Interesse für unsere Familiengeschichte gehegt.

residence
Internat, Los Angeles
Ich bin dieses Jahr, mitten im Schuljahr, neu hier her gekommen. Ich hab es in Wyoming einfach nicht mehr ausgehalten und so habe ich meine Eltern angefleht mich hier auf das Internat zu schicken. Nachdem sie es schließlich erlaubt haben, hab ich meine Sachen gepackt, bin her geflogen und in das Schülerwohnheim, oder wie man das nennt, gezogen.

family


mother
Elisabeth Joanne Collshire-Douglas :: 49 Jahre :: Psychaterin :: Wyoming
Die Beziehung zu meiner Mutter ist unkompliziert, einfach gestrickt. Sie macht sich Stunde um Stunde Sorgen um mich, ich ignoriere ihre Anrufe, es ist immer dasselbe. Hin und wieder reden wir miteinander, dann heult sie ich solle mich melden und sie besuchen kommen, wenn ich Ferien habe. Ich weiß sie meint es gut und sie liebt mich, aber sie nervt. Sie geht einem höllisch auf die Nerven, anders kann man es einfach nicht sagen.

father
Conrad Lionel Douglas :: 52 Jahre :: Chirurg :: Wyoming
Vaters und meine Beziehung hingegen ist ungeheuer kompliziert und geschädigt durch seinen Wahnsinn. Seit er mich so gepusht hat, ist mein Leben nicht mehr dasselbe und auch seines hat sich stark verändert. Wir reden nicht, er macht mit ständig Geschenke, tut als würde er mich lieben, aber ich bin eine Enttäuschung, ich sehe es in seinen Augen. Er ist enttäuscht und entsetzt über mich. Manchmal glaube ich, dass er mich in eine Nervenheilanstalt, ins Irrenhaus, stecken möchte, weil ich anscheinend verrückt bin. Er war kein guter Vater, er ist es immer noch nicht. Wir meiden einander.

siblings
Ray Timothy Douglas :: 22 Jahre :: Student :: Seattle
Es mag sein, dass mein großer Bruder kein schlechter Mensch ist, aber für mich hat er doch nichts übrig. Wir haben uns ewig nicht gesehen und er bemüht sich nicht einmal seine Abneigung zu verstecken, wenn wir es sehen. Ich meide ihn, genau wie den Rest mein Familie.

Evonny Clarisse Douglas :: 21 Jahre :: Studentin :: Chicago
Auch Evonny, das herzliche, hübsche Mädchen, hegt eine Abneigung gegen mich. Sie war niemals Mutters Liebling. Ich hätte damals gerne mit ihr getauscht. Sie war jedermanns Liebling, denn sie ist ein wahrer Engel.

Mary Anne Douglas :: 20 Jahre :: Studentin :: Vancouver
Meine Mary ist die einzige, die niemals böse zu mir war, sie nahm mich vor anderen in Schutz und manchmal bin ich ihr dankbar dafür, denn sie meinte es gut. Doch ich bin mir der Tatsache bewusste, dass sie die abscheulichste von meinen drei Geschwistern ist. Sie gaukelte mir vor, dass sie meine gute große Schwester sei und sprach gleichzeitg hinter meinem Rücken dermaßen schlecht von mir, dass ich es ihr wohl niemals verzeihen werde. Ich bevorzuge offenen Hass, die gefletschten Zähne eines Löwen, ich hasse Hinterhältigkeit, die versteckten Zähne einer Giftschlange.

relatives
Ich habe keine Lust auf alle Mitglieder meiner Familie genauer einzugehen, aber ich gebe euch die gewünschten Informationen. Fangen wir auf der Seite meines Vaters an. Ich kann die Leute echt nicht leiden, sie benehmen sich schrecklich, das sind totale Snobs.

Meine Großeltern:
Alvira Douglas, geb. Van Klark :: 77 Jahre :: Rentnerin :: Wyoming
Clark Timothy Douglas :: 79 Jahre :: Rentner :: Wyoming

Die Familie meiner Tante:
Jolanda Willhem, geb. Douglas :: 47 Jahre :: Hausfrau :: Portland
Leonard Willhem :: 49 Jahre :: Universitätsprofessor :: Portland
Mekayla Willhem :: 19 Jahre :: Arbeitslos :: Portland
Ryan Edward Willhem :. 17 Jahre :: Schüler :: Portland
Kessandra Marice Willhem :: 16 Jahre :. Schülerin :: Portland

Im Gegensatz zur Familie meines Vaters ist die von meiner Mutter fast liebenswert. Ich meine, die sind auch nicht das Gelbe vom Ei, denn dort werden die Kinder extrem auf Erfolg getrimmt, aber sie sind immerhin netter, als die „Cowboys“, wie man Vaters Familie nennt.

Meine Großeltern:
Chelsea Collshire, geb. Ryder :: 74 Jahre :: Rentnerin :: Trenton
Norbert Collshire :: 76 Jahre :: Rentner :. Trenton

Die Familie meines Onkels:
Bernhard Collshire :: 38 Jahre :: Chefkoch :: Trenton
Alice Kate Collshire, geb. Reyman :: 36 Jahre :: Grundschullehrerin :: Trenton
Kayla Collshire :: 4 Jahre :: Kindergarten :: Trenton
Melvin Collshire :: 2 Jahre :: -- :: Trenton
Jolly Collshire :: 8 Monate :: – :: Trenton

important people
--

inside


character description
Als junges Mädchen war ich immer etwas abgeschottet von der Welt, weil ich ständig krank war und unzählige Allergien hatte. Die meiste Zeit hütete ich das Bett oder machte es mir mit einer Decke in meinem alten Ohrensessel bequem. Der Charakter des Menschen entwickelt sich besonders stark in den frühen Jahren des Lebens, wird im weiteren Verlauf des genannten, aber immer weiter verfeinert. Ich bin eine recht schweigsame, vielleicht auch etwas in sich gekehrte Person. In meiner Kindheit habe ich eigentlich gar nicht gesprochen, nur die nötigsten Brocken, die Sprache wurde erst im Alter von zehn Jahren zu einem Teil meines Lebens. Viele Menschen sehen in mir die Ruhe selbst, denn ich bin sehr ausgeglichen und neige nicht zu Überreaktion. Meistens erscheine ich gleichgültig, sogar desinteressiert. Häufig bin ich das auch. In der Schule konzentriere ich mich nur auf Dinge, die ich lernen möchte, und beschäftige mich in der verbleibenden Zeit damit meinen Gedanken nachzuhängen oder mir Dialoge oder Szenen einzuprägen. Schon immer habe ich mir ein eidetisches Gedächtnis, auch bekannt als fotografisches Gedächtnis, gewünscht. Die meisten Menschen betrachten diese Gabe als Qual, da man sich für immer an alles Schreckliche, was einem widerfahren ist, erinnert, aber mir erscheint es wie ein Geschenk des Himmels. Meine ganze Jugend war geprägt von Stunden des Texteinübens, dank welchem ich nun Hamlet auswendig kann. Alles andere was ich damals gelernt und Stunde um Stunde wiederholt habe ist verloren. Ich wünschte wirklich, ich hätte die Fähigkeit, alles abzuspeichern und hervorzuholen, wann immer es mir lieb ist.
Ich hatte schon immer viel Zeit zum Nachdenken gehabt und wenn ich sie nicht gehabt habe, so habe ich sie mir genommen, denn ich bin der Auffassung, dass mir diese Zeit zusteht. Ich möchte mir Zeit nehmen Dinge genauer zu beleuchten und vielleicht auch in einem anderen Licht zu betrachten, ich hasse es gehetzt oder gedrängt zu werden. Es ist fast so schlimm wie wenn Leute mich anbetteln, ich möge ihnen doch meine Notizen leihen oder ihnen Nachhilfe geben.
Vielleicht bin ich ein Dickkopf und ein Egoist, aber meiner Meinung nach ist auf dieser Welt kein Platz mehr für gutherzige, mitleidige Menschen, ich habe mit meinen eigenen Problemen zu schaffen und kann mich nicht um die von anderen kümmern, das ist auch gar nicht meine Aufgabe.
Das klingt womöglich sehr unfreundlich oder direkt, aber so bin ich eben, man muss sich meine Zuneigung und meine Aufmerksamkeit verdienen, ich hab nichts zu verschenken.
Meine Weltansichten sind ein wenig einseitig und sehr egozentrisch und vielleicht auch nicht ganz durchdacht. Zum Beispiel nehme ich seit Kindertagen regelmäßig Hilfe in Anspruch, bin aber nicht bereit anderen die meine ohne wenn und aber anzubieten. Trotzdem komme ich alleine nicht zurecht, Vergangenes hat Narben hinterlassen. Ich leide an Demo-, Nykto- und Klaustrophobie, sowie an panischer Höhenangst. Viele Dinge kann ich nicht alleine überstehen und trotzdem klammere ich mich an Idealen und Vorstellungen fest, die völlig meiner Lebensweise widersprechen, nur weil ich Stunden in meinem muffigen Kinderzimmer damit verbracht habe über solche Dinge nachzudenken.

special characteristics
# Nykto-, Demo- und Klaustrophobisch






outside


look description
Bis vor einiger Zeit habe ich nicht viel Wert auf mein Äußeres gelegt, nicht etwas weil ich hässlich bin oder ich selbst nur auf die inneren Wert sehe – tatsächlich bin ich oft sehr oberflächlich -, es war einfach so, dass man in meiner Schule in Cheyenne sowieso nur das kleine Mädchen sah, das andauernd fehlte, ständig krank war und ich wegen diesem vielen Fehlen sowieso wenig unter Leuten war. Aber jetzt lebe ich in L.A. und schließlich stamme ich nicht aus einer Familie voller Junkies, die ohne Geld durch die Straßen schlurfen. Mir stehen alle Türen offen, ich kann die modischsten und neusten Klamotten tragen, die man finden kann. Ich lege nur keinen Wert darauf. Mein Kleidungsstil hat sich schon gewandelt, aber mehr um meinen Körper zu betonen. Ich versuche manchmal ein wenig von meinem Gesicht abzulenken, es ist nicht so, dass es mir nicht gefallen würde, es ist nur noch sehr kindlich mit den großen, braunen Augen und der Stupsnase. Ich kann dieses zarte, rundliche Kindergesicht nicht verstecken, also verschleiere ich es bloß mit Schminke und Kleidung, die meinen sehr femininen Körperbau betont. Ich war schon immer ein zartes, kleines Fräulein mit heller Haut und einem makellosen Teint, der auch im Alter von vierzehn Jahren immer noch blütenrein war. Bis jetzt hat sich daran, zu meinem Glück, auch noch nichts geändert. Meine Haut ist klar wie immer. Das Gesicht, welches in meinen Augen mein größter Makel ist, wird von hellbraunen Haaren umrahmt, die sich leicht und schnell frisieren lassen.

special appearance
Meine Eltern haben mir nie mehr als Ohrringe erlaubt, deshalb warte ich nur ungeduldig auf meinen 18. Geburtstag, denn ich will mich auf jedenfall tätowieren lassen.

clothing style
Ich fühle mich in so gut wie jeder Kleidung wohl. Sowohl bequeme Leggins, Jeans und Shorts als auch Röcke und Kleider findet man in meinem Schrank. Liebend gern laufe ihn in T-Shirts oder leichten Sommerblusen herum, an anderen Tagen trage ich Blazer und eine steife weiße Bluse. Kleider besitze ich auch und eine riesige Bandbreite an Schuhen, sowie Schmuck von allen Marken. Hüte und Schals verwahre ich zusammen mit meinen vielen Handtaschen. Zu diesem Aspekt muss man also sagen, dass ich sowohl sehr offen als auch wandelbar und anpassungsfähig bin.

reputation, appearance & effect
Mein Ruf? Keine Ahnung, das ist ein Sache der anderen, oder nicht? Wie man vielleicht aus meiner etwas eigenen Art ablesen kann, ist es mir egal was die Menschen von mir denken, ich bin nicht in der Lage mich zu verstellen und werde es auch nicht versuchen, das wäre Verschwendung. Vielleicht betrachten mich die Leute als Egoistin oder als Tusse aus gutem Hause, aber wenn sie meine Art so interpretieren möchten, ist das nicht mein Problem.

profession and school

Ich bin seit Neustem Schülerin hier an der Internatsschule in Los Angeles. Ich besuche die 11. Klasse, die zwar nicht meinem Alter entspricht, aber doch meinen Ergebnissen bei allen Tests und Arbeiten. Ich bin nicht als Klassensprecherin tätig und generell auch nicht sehr aktiv im Klassenverband. In den meisten Fächern hänge ich meinen Gedanken nach, gute Noten schreibe ich sowieso, aber in Geschichte und Englisch bin ich immer ganz dabei.

curriculum vitae


Meine Geschichte beginnt im Frühling, meiner liebsten Jahreszeit. Ich bin in Cheyenne, Wyoming geboren, der Hauptstadt dieses Staats. Von Geburt an war ich ein kränkliches Kind. Viel Zeit verbrachte ich im Krankenhaus, beim Arzt oder in meinem Bett, während meine großen Geschwister draußen herumliefen, schrien und quitschten und ihre Kindheit genossen. Ich war sehr unzufrieden mit der Situation, war aber nicht in der Lage etwas daran zu ändern. Vater und Mutter waren immer beschäftigt mit ihrer Arbeit oder den anderen, so blieb ich stets zurück mit meiner Nanny Catrice, einer netten jungen Frau, die aber so unterwürfig war, dass ich sie mit einem weinerlichen Blick leicht um den kleinen Finger wickeln konnte. Als ich vier Jahre alt war, hatte sich mein Zustand soweit verschlechtert, dass mein Arzt empfahl mich aufs Land zu schicken und das ist in Wyoming, dem Hinterwäldlerstaat Nr 1, ja niemals fern. Meine Eltern kauften ein Ranch und wir zogen weg aus Cheyenne, das ich niemals ganz gesehen hatte.
Auf der Ranch gging es mir dann besser, ich konnte sogar manchmal rausgehen und mit den anderen spielen, aber sogar für meine Geschwister war ich eine Außenseiterin. Nachdem ich dies bemerkt hatte, wurden meine Bücher – ich lernte Lesen, Schreiben und Rechnen als ich gerade einmal fünf war – meine besten Freunde. Den ganzen Tag stöberte ich ihnen, las Romane und Märchen und sogar wissenschaftliche Abhandlung, die ich in meinen jungen Jahren noch nicht ganz verstand. Später ging ich auch öfters hinaus um zu reiten und hin und wieder fuhr Catrice mich an regnerischen Nachmittagen in die  Museen von Cheyenne. Stundenlang studierte ich Bilder und verlor mich in Gedanken, anfangs war es eine schöne Zeit.
Doch mein Vater, ein ziemlich gebildeter Mann, begann irgendwann damit verrückte Hoffnungen in mich zu stecken. Er bezahlte Hauslehrer, die mir Dinge beibringen sollten an denen ich kein Interesse hatte, ich musste an Reitwettkämpfen teilnehmen und Buchstabierwettbewerbe absolvieren. Es wurde zu viel und eines Tages, im Alter von 11 Jahren, klappte ich zusammen wie ein alter Sonnenschirm. Circa einen halben Monat konnte ich mich nicht bewegen, ich hatte schreckliche Kopfschmerzen und trotzdem sprach Vater immer wenn er an meinem Krankenbett saß, nur davon was ich alles würde tun müssen, wenn ich wieder gesund wäre- Und so blieb ich krank, hatte immer wieder Anfälle von Schwäche und diesen schrecklichen Kopfschmerzen und verpasste die Hälfte der Middle School.  Doch nach und nach kam ein Ende dieser Qualen in Sicht. Ich heulte meinen Eltern die Ohren voll, bettelte und flehte, bis sie mich schließlich gehen ließen. Und so zog ich für meine High School Zeit nach Los Angeles, was vielleicht nicht die schlaueste Idee war. Dank der vielen langen Nächte, die ich im Krankenhaus wachgelegen hatte, war ich nyktophobisch geworden, mittlerweile schlafe ich nur noch mit eingeschaltetem Licht. In der Dunkelheit kriege ich Angstzustände und Panikattacken. Genauso ist es in größeren Menschenmengen. In der Middle Schoole bin ich einmal im Schulflur eingeklappt und als es klingte sind die Raufbolde aus den höheren Klassen praktisch über mich drüber gerannt. Nachdem ich fast zu Tode getrampelt worden war, entwickelte ich eine Demophobie, panische Angst vor Menschenmengen. Die Höhenangst die mich plagt ist wie den meisten Menschen nicht von einem bestimmten Erlebnis ausgelöst werden, anders war es bei meiner Klaustrophobie. Ich spielte an einem Regentag mit meinen Geschwistern verstecken auf der Ranch, als Evonny zählte kroch ich in den Schrank und schob die kleinen Riegel von innen vor die Tür, sodass man den Schrank nur öffnen konnte, wenn man den Schlüssel richtig drehte, eine Schwierigkeit für die meisten Kinder. Damals wusste ich noch nichts von meiner Nyktophobie, die mich bisher nur hatte schlecht schlafen lassen. Doch auf einmal packte mich die Angst und ich bekam kaum noch Luft, ich wollte schreien, es ging nicht. So hockte ich in diesem Schrank, war verängstigt und fühlte mich, als hätte man mich gerade dem Tode ausgeliefert. Zu allem Unglück schienen meine Geschwister mich auch noch vergessen zu haben – kein Wunder, es war selten, dass ich mit ihnen spielte – und gingen hinaus, als die Wolken sich verzogen. Erst nach Stunden elenden Schweigens und panischer Angst, befreite meine geliebte Catrice mich.


Setzt ein Kreuz, wo ihr euch bereits eingetragen habt!


Zuletzt von Heather Douglas am Di Jun 04, 2013 9:17 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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